Firefox OS: Warum die Welt es braucht!

Vor wenigen Stunden wurde das Smartphone-Betriebssystem Firefox OS auf dem MWC in Barcelona offiziell vorgestellt. Viele fragen sich: Braucht es neben Android und iOS wirklich noch ein weiteres Mobilbetriebssystem? Ich bin mir sicher: Ja, unbedingt!

Wer die Hintergründe kennt, der weiß: Firefox OS wird kein Abklatsch wie die 172. Sudoku-App im selben Store – da steckt einiges mehr dahinter. Ich möchte hier nur einen kleinen Teil ansprechen, trotzdem ist der Artikel … oh, das liest keiner :D. Aber hey, das sind doch keine allgemeinen Geschäftsbedingungen 😛 !

Das Problem der geschlossenen Ökosysteme

Niemand wird gezwungen, ein bestimmtes Betriebssystem oder Handy zu nutzen. Eigentlich. Denn wer erst mal ein Handy mit Android oder iOS kauft, anschließend Apps installiert, sich an diese Apps gewöhnt, davon etliche bezahlt und unzählige Daten in den Apps hinterlegt hat, der wird sehr ungern zu einem anderen Betriebssystem wechseln und dabei die meisten Apps (darunter in jedem Fall die bezahlten) und Daten verlieren. Irgendwie wird man also dann doch gezwungen, bei einem Hersteller zu bleiben. Man kann die gekauften Apps und die Daten also nicht einfach umziehen. Nur wenige Apps sind für alle aktuellen Smartphone-Betriebssysteme verfügbar und wenn, dann müssen sie neu gekauft werden.

Mozilla möchte das ändern und versuchen die geschlossenen Systeme der großen Industriekonzerne aufzubrechen. Hierfür braucht es dieses neue OS, das Firefox OS. Apple, Google aber auch die Alternativen wie Microsoft und Blackberry arbeiten an ihren geschlossenen Systemen. Keines der Unternehmen ändert das freiwillig, denn es bindet die Kunden. Gerade bei Google könnte ich mir vorstellen, dass das zwar von den Mitarbeitern als eine „coole“ Entwicklung angesehen wird, aber Google steht unter dem Druck der Anleger. Das Ganze wird deshalb von allen als ein rein technisches Problem dargestellt, doch da steckt sicher noch viel mehr dahinter.

Die WebApps kommen

Wenn man etwas überlegt, fällt auf, dass es eine Sache gibt, die auf allen aktuellen Geräten läuft: das Web! Und genau das ist der Punkt, an dem das neue Firefox OS ansetzt. Die Apps verwenden nämlich dieselbe Technik, wie sie auch im Internet von Webseiten verwendet wird. Muss ich dann also immer online sein? Nein, natürlich nicht: Die Apps werden genauso wie auf allen anderen Smartphones lokal auf dem Handy installiert. Sie sind nur mit denselben Mitteln programmiert, wie eine Webseite. Selbstverständlich können auch Daten aus dem Internet heruntergeladen werden, aber es wird nicht mehr oder weniger eine Internetverbindung gebraucht, als bei allen anderen verbreiteten Smartphones.

Eine App für alle Betriebssysteme

Firefox OS - Marketplace

Firefox OS – Der Marketplace läuft im Testbetrieb

Aber eine Webseite ist doch absolut keine App? Stimmt! Diese neuen Apps, die einmal unabhängig von der Plattform sein werden, benötigen neue Webtechniken, weil die aktuellen Möglichkeiten im Internet derzeit bei Weitem noch nicht ausreichen, um alle aktuellen Hard- und Softwarefunktionen eines Smartphones verwenden zu können.

Typische Aktionen, die mit Webseiten nicht funktionieren: Ich verschicke ein YouTube-Video per WhatsApp oder ich sende ein Foto der Galerie-App mit Bluetooth an ein anderes Gerät. Das können Webseiten bisher nicht.

Mozilla, die Organisation hinter Firefox arbeitet seit etwa eineinhalb Jahren deshalb auch an neuen Webstandards, damit WebApps eben diese Funktionen dem Nutzer anbieten können. Natürlich nur nach einer Berechtigung. Nur Mozilla, Hersteller eines der weltweit verbreitetsten Webbrowser, und Non-Profit-Organisation (also kein börsennotiertes Unternehmen), hat die Möglichkeit, solche Webstandards mit entsprechender Wirkung beim World Wide Web Consortium (W3C) für die Standardisierung vorzuschlagen.

Ich bin mir sicher, dass auch die Mitarbeiter von Canonical – die derzeit an Ubuntu für Smartphones arbeiten – nicht diese Möglichkeiten wie Mozilla haben, den Markt so zu verändern und vor allem zu öffnen. Sie werden sicher einige interessante Konzepte in die Handy-Welt einbringen wie das weitere Zusammenführen von Desktop, Tablet und Smartphone, aber diese grundlegende Änderung der Industrie geht keiner dieser Systeme an. Auch nicht Maemo, nicht MeeGo nicht Tizen und die bereits verbreiteten erst recht nicht.

Die beim W3C hinterlegten Standards sorgen dafür, dass eine Webseite wie Wikipedia im Microsoft Internet Explorer so aussieht wie in Mozilla Firefox und dort wie in Google Chrome. Dort fließen dann unter anderem auch von anderen Unternehmen wie Google und Microsoft weitere Ideen in den Vorschlag ein. Ein Vorschlag wird zum Standard, wenn die Mehrheit der großen Browser (Internet Explorer, Firefox, Chrome, Opera) die darin vorgeschlagenen Funktionen implementiert haben. Anschließend sind es öffentliche Standards und nichts, was in einem einzelnen Unternehmen hinter verschlossenen Türen entwickelt wurde und nur von diesem verwendet werden darf oder etwas, für das Lizenzgebühren bezahlt werden müssen.

So können die Apps später einmal übergreifend auch in anderen Browsern und eben direkt auf Windows Phone, Blackberry, iOS, Android, Ubuntu (…) installiert werden. Bereits jetzt funktioniert vieles davon mit Firefox OS, Firefox für Android und Firefox auf dem Computer. Vieles ist aber auch noch versteckt oder nur in den Entwicklerversionen.

Auch Chrome arbeitet an der Unterstützung für WebApps (jedoch derzeit nicht auf mobile Apps fokussiert). Derzeit sind die beiden Entwürfe aber noch nicht miteinander kompatibel. Nach der Verabschiedung eines Standards wird das aber natürlich der Fall sein. Die anfängliche Inkompatibilität ist seit Langem ein üblicher Prozess im Internet bei der Entstehung neuer Standards.

Keine Bindung an einen Marktplatz

Während man bisher alle Anwendungen üblicherweise aus dem zur Plattform gehörenden App-Store heruntergeladen hat, ist das jetzt nicht mehr unbedingt notwendig. Es wird zwar den großen Firefox Marketplace geben, der sicher eine der ersten Anlaufstellen wird. Allerdings kann daneben beispielsweise die App von Spiegel Online direkt über www.spiegel.de installiert werden. Auch alternative, z.B. Themen-orientierte Marktplätze sind ganz offiziell möglich. Bisher kennen Google und Apple jede einzelne App, die der Nutzer installiert hat, und wissen genau, für was sich ein Nutzer interessiert. Nicht so bei Firefox OS.

Keine Zensur im Marktplatz

Gerade bei Apples Store hört man viel von Zensur. Apps, die dem Unternehmen nicht gefallen, werden rausgeschmissen – nicht viel besser wird es in Google Play laufen. Selbst wenn eine App aus dem Firefox Marketplace geworfen werden würde, was z.B. bei rechtswidrigen Inhalten auch passieren wird, wäre die App weiterhin problemlos und legal über einen anderen Marktplatz oder die Webseite des Herstellers zu beziehen. Genauso, wie auch jede Webseite von jedem Gerät abrufbar ist.

Neue Möglichkeiten bei Apps

WebApps haben auch noch einen ganz anderen schönen Vorteil: Die in den Marktplätzen liegenden Apps können zum Teil von Internet-Suchmaschinen durchsucht werden! Sucht man beispielsweise mit der in Firefox OS integrierten Suche, so werden auch Inhalte von Apps gefunden, die auf dem Gerät gar nicht installiert sind!

In der Pressekonferenz wurde nach dem Film „Skyfall“ gesucht. Ein Ergebnis war auch aus der App der Filmdatenbank IMDb, obwohl sie auf dem Gerät gar nicht installiert war. Trotzdem ließ sich die App mit einem Fingertipp öffnen und hier kommt das Nächste: Das hat vielleicht eine Sekunde gedauert! Das gibt es nur bei diesen auf dem Webstandard HTML basierenden Apps. Bei Android und iOS müsste man jetzt erst mal in den Store wechseln, die App suchen, mehrere Megabyte über die knappe Mobilverbindung herunterladen, die App starten und dann nochmals den Film suchen, von dem man vielleicht noch gar nicht weiß, ob er in der App überhaupt existiert. Noch besser: Man kann die App natürlich fest installieren, aber wenn man nur schnell dieses eine Suchergebnis anschauen wollte, verschwindet die App wieder von ganz alleine.

Wann wird es Smartphones mit Firefox OS geben?

Firefox OS - Partner bei Hardware, Mobilfunk

Firefox OS – Partner Hardware und Mobilfunk

Firefox OS wurde soeben erst offiziell präsentiert. Erste Geräte werden in den kommenden Monaten auf einigen Märkten erscheinen. Ein vorrangiges Ziel ist es zu Beginn in Entwicklungs- und Schwellenländern finanzierbare Smartphones anzubieten. Die ersten Smartphones, die derzeit von Hardware-Partnern wie LG oder ZTE vorgestellt werden sind deshalb auch günstige Devices, die um die 100 Euro kosten werden und so natürlich nicht mit aktuellen High-End-Smartphones mithalten können. Die Deutsche Telekom beispielsweise will aber schon jetzt zu Beginn in Europa (Spanien, Polen) Firefox-OS-Geräte anbieten. Erste Geräte wird es also vermutlich auch hier in Deutschland, Österreich und der Schweiz in nicht zu ferner Zukunft geben, aber es wird bestimmt noch Monate dauern. Ein genauerer Termin steht nicht fest.

Ich hoffe aber, dass Firefox OS dann auch bei den High-End-Smartphones vertreten sein wird. Da an der Software zurzeit noch unheimlich viel entwickelt wird, ist das natürlich noch nicht möglich, aber ich sehe absolut keinen Grund, weshalb es in ein, zwei, drei Jahren nicht möglich sein sollte. Es gibt derzeit wirklich noch sehr viel zu tun, aber die Entwicklung läuft gut und es wird nach und nach immer weniger Nutzer geben, die irgendeine Funktion missen müssen, die Anwendungen nur unter Android oder iOS haben können.

Fazit

Firefox OS steckt voller intelligenten, neuen, coolen Funktionen, die auch in andere Smartphones wandern werden. Sie betreffen dabei nicht nur die neue Art von Apps und deren Vorzüge. Das Ziel von Mozilla ist es eigentlich gar nicht, ein neues Smartphone OS in die Welt zu setzten. Aber gibt es für das Ziel offenerer Ökosysteme und Interoperabilität zwischen den Herstellern ein besseres Druckmittel als ein konkurrierendes aber offenes Ökosystem? Die anderen Hersteller werden früher oder später reagieren müssen, um auch zukünftig dem Nutzer alles bieten zu können, was er von einem aktuellen System erwartet.

Firefox OS - Partner Apps

Firefox OS – Partner Apps

Derzeit bin ich mir sehr sicher, dass ich früher oder später auf Firefox OS umsteigen werde. Google und was sie machen, ist cool, richtig cool. Aber es ist eben genau eines dieser geschlossenen Systeme. Ich habe absolut keine Kontrolle über meine Daten und was damit gemacht wird. Das finde ich nicht cool, gar nicht cool. Ich fühle mich nirgends so wohl wie bei der Organisation Mozilla. Zudem existieren schon jetzt etliche bekannte Apps wie Facebook, Twitter und Spiele wie Cut the Rope. Apps, die mir spontan einfallen, die noch fehlen, wären WhatsApp, Skype und runtastic. Bei den Ersten beiden wird es noch einige Zeit dauern, bis es sie als WebApp gibt. Aber selbst einen PDF-Reader wird es sicher bald offiziell geben. Nicht zuletzt wegen etlicher Partnerschaften darf man noch viele weitere neue, hochwertige Apps erwarten.

Ich bin jetzt sehr gespannt, wie sich Firefox OS verbreiten wird und welche Geräte nach und nach vorgestellt werden. Zweifel an einer schnellen und starken Ausbreitung (natürlich relativ gesehen und abhängig vom Land) habe ich absolut keine. Ich wünsche dem Projekt das allerbeste, denn das hat es zu 100 Prozent verdient. Und ich hoffe, dass ich auch andere von der Mission hinter Firefox OS überzeugen konnte 😉 .

Eine Bitte noch: Zeig mir, dass du jetzt wirklich den kompletten Artikel gelesen hast und schreibe einen knappen Kommentar oder verwende einen der Social-Buttons. Danke 🙂 !

Screenshots und Grafiken von mozilla.org.

12 Gedanken zu “Firefox OS: Warum die Welt es braucht!

  1. Hey das hätten die Redakteure von Connect nicht besser zusammenfassen und anregend schreiben können!
    Dass Dienste wie Telefonieren oder das Versenden von Kurznachrichten mal plattformunabhängig aus dem Browser heraus angeboten werden, kann ich mir noch schlecht vorstellen, andererseits kommt man mit Skype und Whatsapp ja auch schon weitestgehend zurecht. Das kann echt spannend werden, was man mit einer Weiterentwicklung von HTML5 oder HTML6 dann anstellen kann.

    • Danke, das liest man gerne :-).
      (Ehrlich gesagt war ich auch mit vielen Berichterstattungen und Kommentaren unzufrieden. Ich hatte oft das Gefühl, dass viele Autoren gar nicht wissen, was Firefox OS ist. Sie schreiben dann einfach einen Artikel rein aus den Vermutungen heraus. Das war neben meiner Begeisterung auch ein Grund, weshalb ich den Artikel geschrieben hab ;-).)

      Es ist natürlich noch ein weiter Weg. Vor allem, bis wirklich alle Browser diese und eine gemeinsame Unterstützung bieten. Ob man dann auch vom Desktop-Browser aus telefonieren und SMS schreiben kann, ist fraglich – aber da es ja auch Laptops mit SIM-Karte gibt, wäre es durchaus denkbar.
      In den Vorabversionen von Firefox (teilweise auch Chrome etc.) kann man bereits ganz ohne Flash-Plugin z. B. Video-Telefonie machen, ein Zugriff auf Mikrofon und Kamera ist möglich. Spiele können das Handy vibrieren lassen, der Akku-Ladestatus lässt sich auslesen und die Daten des Lichtsensors lassen sich auswerten. 3D-Anwendungen lassen sich mit WebGL erstellen, Audio kann dynamisch erstellt und bearbeitet werden. Vieles funktioniert schon jetzt.

      Ah, und ich habe gerade gesehen, dass es bei Firefox für Android (in einer Entwicklerversion und nach einer Aktivierung) bereits möglich ist, SMS über Browser API´s zu verschicken.

  2. Hallo,

    auch ich habe deinen Artikel gelesen und muss sagen, dass ich das Firefox OS noch gar nicht SOOO genau unter die Lupe genommen habe.

    Ich habe es ein paar mal im Browser getestet und fand es ganz nett.

    Wie schwer es neue Smartphone Betriebssysteme auf dem Markt haben, davon können wir Bada User ein Lied davon singen. Mein Samsung Wave 2 mit Bada 1.2 war ein ganz bewusster Kauf im September 2011. Ich wollte meine Daten weder bei Google noch bei Apple lassen.
    Die anfängliche Euphorie die Samsung verbreitete ließ ziemlich bald nach und Hersteller bekannter Apps wie WhatsApp und Skype wollten auch nichts für Bada programmieren. Von Programmierern belächelt und von der eigenen Firma Samsung stiefmütterlich behandelt begann das Sterben von Bada. Die Hoffnung auf ein neues OS war damit zerstört auch wenn ich und viele andere die Samsung Wave Handys sehr gerne haben.

    Lange Rede kurzer Sinn: Ich behalte die Entwicklung von Firefox OS im Auge und sollten in (ferner) Zukunft auch mal Firefox High-End Smartphones auf dem Markt sein, dann kann es passieren, dass ich mein betagtes Wave 2 in den verdienten Ruhestand schicke.
    Aktuell bin ich allerdings damit noch sehr zufrieden 🙂

    Sehr informativer Artikel, der mich echt wach gerüttelt hat. Weiter so! 🙂

    • Danke für den ausführlichen und motivierenden Kommentar! 🙂

      Bada habe ich vor längerem mal bei jemandem ausprobiert, ich glaube es war auch ein Wave 2. Es wirkte zu dem Zeitpunkt sehr durchdacht und bedienerfreundlich. Allerdings ist es eben nur eine Alternative (gewesen?) und hätte wahrscheinlich keine große Änderung am gesamten System hervorgebracht.

      Ich bleibe auf jeden Fall dran und beobachte weiter die aktuelle Entwicklung – die zügig voranschreitet. Aber es ist halt ein riesiger Haufen an Aufgaben..

  3. Schöner Artikel, der mir wiedermal zeigt wieviel Wind in die Segeln der Mozilla Foundation bläst. Auch wenn das einige nicht wahrhaben möchten 🙂 Bin gespannt auf Firefox OS und dessen weitere Entwicklung

  4. Bei android kann man auch von alternativen appstores seine apps runterladen (beispielsweise fdroid oder andere), oder man kann apps von beliebigen webseiten herunterladen (kommt halt auf den hersteller an, die meisten bieten die apps nur im playstore statt als einfachen download, deren entscheidung).im gegensatz zu apple oder microsoft hat man bei google somit deutlich mehr freiheiten.
    Bada ist gestorben, schade eigentlich weil es in vielen details mehr konnte als android jetzt kann(als festplatte am pc anschließbar, nutzung von ad-hoc wlans, usw), trotzdem ist es im heutigen vergleich total veraltet. Das perfekte os gibts nicht und wirds auch nie geben.

    • Ja, das stimmt, da ist Android ein Vorbild. Wenn man diese Drei vergleicht. Allerdings ist es auch dort standardmäßig deaktiviert, in den Einstellungen versteckt und damit von Google höchst wahrscheinlich nicht gewollt. Ich denke es ist dazu da um Entwickler und „Power-User“ ruhig zu stellen.

      Mein Samsung Galaxy S2 kann ich als normalen USB-Massenspeicher anschließen. Allerdings muss ich da jedes mal vorher in die Einstellungen, dann unter „Drahtlos und Netzwerke“ in Weitere Einstellungen, dort auf USB-Verbindung und kann erst dort auf „Speicher mit PC verbinden“ drücken. Ich hab keinen schnelleren Weg gefunden. Das ist wirklich schwach und etwas ärgerlich, weil der normale Modus sehr langsam und fehleranfällig ist 🙁 .

      Ja, das perfekte wird es nie geben. Ich hoffe einfach darauf, das Firefox OS den Markt zur ein oder anderen Innovation zwingt. Und da bin ich mir weiter ziemlich sicher, dass es klappen wird. Die größten „Innovationen“ derzeit sind entweder in der Hardware, beim Aussehen des Betriebssystems oder die Hersteller bauen mehr vorinstallierte Apps ein, die man sich vorher auch schon im Store von anderen Herstellern runterladen konnte. Da konnte man sie zumindest noch deinstallieren wenn man sie nicht wollte. An den Betriebssystemen an sich ändert sich nur wenig. Okay, die Programmiertools werden besser, das stimmt ;-).

  5. Ich bin seit gestern (9.11.2013)Besitzer des Alcatel Touch One Fire. Ich war sofort sehr interessiert, als ich von diesem Mozilla-Projekt gehört habe.

    Der Artikel fasst die Notwendigkeit für eine freies Handy-Betriebssytem sehr gut zusammen.
    Prima – vielen Dank!

    Und ich drücke Mozilla die Daumen, dass Firefox OS eine Erfolgsgeschichte wird.

  6. Ich bin glücklich gerade das Geekphone Peak bekommen zu haben (bevor es gleich wieder ausverkauft ist) und bin gerade am Einrichten. Schönes Phone, es sind wesentlich mehr Apps verfügbar als ich erwartet hatte (Whatsapp heisst ConnectA2). Als Normalanwender sehe ich keine grossen Unterschiede zu anderen Herstellern, wesentlich günstiger und kein Metalgehäuse aber das brauche ich eh nicht.

  7. Ich bin sehr an Firefox OS interessiert, weil ich nicht alle Daten proprietären Systemen anvertrauen möchte und noch dazu auf verschiedenen Plattformen arbeite. Allerdings erwarte ich Hardware mit mehr Performance als die bisherigen Firefox OS Smartphones, natürlich mit höherem Preis
    Ich hoffe auf den Erfolg von Firefox OS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  8. Ok, der Artikel ist schon nicht mehr ganz frisch.
    Aber ich halte FirefoxOS noch immer für ein tolles Projekt.
    Noch habe ich mein Android Handy. Aber ich denke wenn das mal den Geist aufgiebt werde ich zu einem Telefon mit FirefoxOS wechseln.
    Nicht weil ich es für technisch unschlagbar halte.
    Eher weil ich es schon immer gehasst habe, mich von großen Konzernen abhängig zu machen.

    So langsam fangen die Appentwickler auch an sinnvolle Apps zu schreiben (nicht nur Taschenrechner ;-))
    Jetzt, nachdem Mozilla die Möglichkeit geschaffen hat, das Firefoxapps auch auf Android (im Firefoxbrowser) laufen, ist das sicher auf ein Ansporn in einem Zug eine App für zwei Plattformen anbieten zu können.

    Trotzdem fehlen mir noch ein paar Sachen die in Zukunft aber sicher realisiert werden.
    Zum einen wäre da mein Lieblingsmessenger (www.kontalk.net) und die Möglichkeit meine Mails mittels PGP zu verschlüsseln.
    Alles andere kann ich verschmerzen.

    Aber eigentlich wollte nich nur sagen das ich deinen Artikel gut finde.
    Danke 🙂

  9. Moin von der Nordseeküste!

    Fast zwei Jahre (21. Juni 2014) nach dem letzten Kommentar schreibe gemäß deines Wunsches…

    Ich habe deinen Artikel nicht ganz durchgelesen, weil er mir zu lang war, bin aber für freie Betriebssysteme wie Firefox OS. Ansonsten ist der Beitrag gut verfasst.

    Schaue mir seit einigen Tagen deine Ubuntu-Videos an, bin kein Freak, melde mich noch per Mail.

    Gerd Taddicken – Nordenham

    2016-08-22, Mo., gg. 20:25 h – TPHV

    +++

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